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Dienstag, 21. November 2017
um 19 Uhr
in der Traditionskneipe Alt Hochfeld
Eigenstraße 50 in 47053 Duisburg-Hochfeld | Zukunfsstadtteil
Anmeldung - wegen der begrenzten Plätze - bitte an:
thekenlatein@zukunftsstadtteil.de
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

 
Thekengespräche: März, Juli, November |
Zweiter Donnerstag | 19.00 Uhr
Traditionskneipe „Alt Hochfeld“,
Eigenstraße 50 |
Veranstalter: Institut Z
für Migration und Quartiersentwicklung
(gemeinnützige UG)
in Zusammenarbeit mit
dem Verein Zukunftsstadtteil.
THEKENLATEIN SPEZIAL


Unser aktueller Gast

Multitalent Frank Oberpichler

im Zukunftsstadtteil



Oberpichler
Oberpichler
Bei unseren bisherigen Gästen am Tresen haben wir tagespoltische Themen Duisburgs nicht zum Thema gemacht. Anders dieses Mal, weil wir mitChuck berry unserem Gast, dem Multitaltent Oberpichler, einen der Initiatoren und Sprecher "Ja zu Duisburg - Kein DOC" zu Gast haben. Der Bürgerentscheid gegen die weitere Verfolgung des Planes, das größte Outletcenter Deutschlands am Hauptbahnhof zu errichten, ist knapp gewesen und in vielen Runden ist die Diskussion um das Thema aktuell. Vor allem ist es interessant zu überlegen: Wie weiter?

Am 21. November haben wir quasi drei Personen in einer zu Gast, so eine Art Gesamtkunstwerk. Zum einen kommt mein Kollege aus der Œffentlichkeitsarbeit und Inhaber der PR Agentur Durian Frank Oberpichler. jazuduisburg.de ist ein Informationsangebot der Durian GmbH und die Aktion "JA zu Duisburg - kein DOC" hat Frank Oberpichler als Pressesprecher begleitet.

Zum zweiten besucht uns ein Kollege aus der Duisburger Altstadt (wo er auch sein Büro hat), der sich hier aktiv um "sein" Quartier bemüht, so wie wir das in Hochfeld als private Initiative auch tun. Aus dieser Aktivität heraus ist auch die oben genannte Kampagne entstanden.

Nicht zuletzt beeehrt uns gleichermaßen der Musiker und Autor Zepp Oberpichler, der uns zur Einstimmung an seiner Kunst auf der Gitarre und aus seinem aktuellen Buch teilhaben lässt.

Oberpichler
Oberpichler


Zur Person

In seiner veröffentlichten Biografie verrät uns unser Gast nicht viele Daten seines Lebens und sicher werde ich die Gelegenheit nutzen, hier mehr zu erfahren:

Zepp Oberpichler, Jahrgang 1967, Duisburger.

Wenn man die Zeilen auf seiner Website www.oberpichler.de "Autor und Musikant" wertet, dann ist Zepp Oberpichler am liebsten Musiker: Erste Berührung mit der Musik bekommt er als ganz kleiner Geselle in Form einer Freddy 10-Inch mit dem Oberpichler Lieblingssong: Fährt ein weißes Schiff nach Hongkong. Weitere Stationen sind natürlich Elvis und Chuck Berry. Zepp ist gerade 12 als Jimi Hendrix in sein Leben bricht – Zack, vorbei die Zeit der Sinnsuche: Zepp muss Gitarrist werden.

Daneben ist er als Autor unterwegs, aktuell mit dem gerade erschienen Buch Chuck Berry over Bissigheim: "Oppa Wallusch ist der Erfinder des Rock and Roll. Der wahrhaft wahre Erfinder des Rock and Roll. Nach dem Krieg findet er ein Zuhause in Duisburg-Bissingheim, arbeitet als Funker für die Deutsche Bahn und ist sehr viel unterwegs. Auf seinen Reisen trifft er sie alle, die ganz Großen ..."

Ein sowohl unterhaltsames wie engagiertes Thekenlatein wird uns am 21.11. erwarten.
 
 

 

Thekenlatein

Gespräche & Kultur am Tresen

Wir melden uns aus Hochfeld, dem bekannten Stadtteil, der bislang weniger für Hochkultur berühmt ist. Das wollen wir mit einem kleinen Schritt ändern.

Ort: „Alt Hochfeld“

Duisburg-Hochfeld ist ein Schmelztiegel der Biografien. Und wo kommt man sich näher, wenn nicht an der Theke? Seit Anfang 2014 verfügen wir über die Traditionsgaststätte „Alt Hochfeld“. Die klassische Eckkneipe wurde 1957 eröffnet, als die Löhne noch in Tüten ausgezahlt und die Biere (am Zahltag) in Hektolitern gemessen wurden. Hier kamen die Kumpel und die Bewohner des Quartiers zusammen. Die Kneipe war die Drehscheibe für Netzwerke. Wir haben den Charme des Ruhrgebietes in der Kneipe belassen, nur Licht und Technik der Neuzeit angepasst. Wir nutzen unser „Alt Hochfeld“ für Veranstaltungen.

Format: Thekengespräch

Alle vier Monate laden wir Menschen mit großen oder weniger großen Namen zu uns ein, die etwas zu erzählen haben. Vorgestellt werden Unternehmungen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft oder Politik, die mit der Biografie unseres Gastes verwoben sind. Unser Gast wird (symbolisch) am Zapfhahn stehen und berichten. Das kann mit oder ohne Medienunterstützung geschehen, von einer Ausstellung begleitet sein oder als Impulsreferat stattfinden. Details bestimmt der Eingeladene. Wichtig ist genügend Raum für ein engagiertes Gespräch rund um das Thema am Tresen.

Ziel: Lebenserfahrung

Mit der Veranstaltung „Thekenlatein“ wollen wir zur Reputation eines zu unrecht geschmähten Ortes beitragen. Unser Motiv sind spannende Besucher an unserer Theke im Quartier. Der Zukunftsstadtteil Duisburg-Hochfeld ist ein Versuchslabor für Zuwanderung. Seit Beginn seiner Existenz ist Veränderung die Konstante. Ein besonders in den letzten Jahrzehnten permanentes Kommen und Gehen von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen stellt Fragen nach Identität und Heimat, nach Entstehung und Veränderung von urbaner Gesellschaft. Die Szene in Hochfeld ist nicht bestimmt von den Reichen und Schönen, mehr von Armen und Verfolgten. Dem spannenden Schmelztiegel der Ethnien fehlen Fürsprecher. Von unseren Tresengesprächen mit wichtigen Persönlichkeiten profitieren alle Seiten. Der Gast besucht eine fremde Welt und bringt seine gelebte Biografie, seine Lebenserfahrung und Reputation in unseren Stadtteil. Wir spendieren das Faßbier.